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Die Reise 2018

Durch den Winter ist die 'Tijdloos' sicher im Hafen von Weener vertäut. Der Hafen gefällt mir sehr gut, ich werde ihn wahrscheinlich zu meinem neuen Heimathafen erkoren ..

Während dem Winter wurden verschiedene kleinere Arbeiten am Schiff ausgeführt. Vor Allem Holzarbeiten waren notwendig. Als Krönung sozusagen lasse ich die 'Tijdloos' komplett neu streichen. Diese Arbeit wird in Oppenhuizen von der Werft Popma durchgeführt. Mir fällt die angenehme Pflicht zu, das Schiff zu der Werft zu bringen.

In der Woche nach Ostern wird die Überführung stattfinden. Mein Freund Wädu begleitet mich nach Deutschland und wird mit dem Auto hinterherfahren.

 

Mit diesem Link können sie die folgende Fahrt auf der Karte verfolgen

Die Anreise war perfekt. Kein Verkehr, keine Staus's. Wir sind an Ostern gefahren. Das Wetter war  am Sonntag gut, aber kalt. Heute Montag sind wir ein bisschen in der Umgebung herumgefahren und haben die toller kleinen Fischerdörfer besucht: Bingum, Jetzum und natürlich Ditzum. Am morgen war das Wetter noch perfekt, am Nachmittag begann es zu nieseln. 

 

 

 Ich bin am Mittwoch wie geplant mit dem Boot von Weener nach Groningen gefahren. Auf dem ersten Teil zwischen Weener und Delfzij hat mich Dieter begleitet. Elke hat für ein wunderbares Mittagessen gesorgt, eine Lachstorte!!  Von Delfzij bis nach Groningen bin ich dann alleine weitergefahren. Die Fahrt war angenehm und unterhaltsam. Am Zielhafen stand schon Wädu bereit und winkte mich auf meinen Liegeplatz. Beinahe hätte ich seine Pfiffe überhört...

 

Das Restaurant Luv-Up in Jegum

Bei Ebbe sitzen die Boote komplett im Schlick:

Am Abend haben wir in Hotel gegessen, Sliptongs mit Salat und (wie hier üblich) Bratkartoffeln. Ihr fragt was das ist, Sliptong? Das sind kleine Seezungen, die leckersten..

Der Donnerstag wurde mehr ein Pflichttag. Es begann schon mit schlechtem Wetter und das wurde immer schlechter im Laufe der Zeit. Dafür lief es wenigstens an den Schleusen und Brücken hervorragend. Keine Wartezeiten, aber leider Regen und Kälte ...

Am Nachmittag wurde das Wetter besser aber der Wind frische fast zu einem Sturm auf. Mit dem Motorboot ist es mir noch nie passiert, dass mich der Wind, der mich von der Seite erfasst, schräg stellt. Aber am Donnerstag auf dem Sneekermeer war es so. Dazu spritzte eine hohe Gischt über Deck. Ich  kam trotzdem termingerecht auf der Werft in Oppenhuizen an. Die Überfahrt, immerhin fast 80 Km, war jedoch nicht sehr angenehm. Aber der Schiffer vergisst das Negative und behält das Positive..

So, heute morgen habe ich mit der Werft die Arbeiten besprochen. Es gibt etwas in interessantes, das Schiff erhält neue Farben !! Allerding ganz im Stil der alten Boote, aber doch...  Seid gespannt auf ein erstes Foto! Dies gibt es allerdings erst Ende Mai.

Bei Dieter habe ich die folgenden Schiffergesetze niedergeschrieben gesehen:

 Les huit commandement du bateur:

Regarde toujours a tes pieds

Salue le bateau qui passe

Hâte-toi lentement

Tiens da péniche en bon état

Acceuille les animaux

Ménage l'éclusier

Mefie-toi des gents à terre

Ne meurs pas trop loin de la rivière

Falls gewünscht setze ich gerne noch eine Erkärung dazu!

 

 

Bis nach Pfingsten wird die Tijdloos in einer Werft in Oppenhuizen überholt.

Dies ist notwendig; hier ein  paar Fotos aus der Werft:


Der Rand bei der Reling ist verrostet und wird neu gemacht

 

 

Es wird sorgfältig gearbeitet. Allerdings erhält das Schiff noch ein komplett neues Farbkleid!!

 

Hier eine vorher - nachher Gegenüberstellung der Tijdloos:

Vorher :

 

 Das nachher- Bild muss noch warten, das Schiff ist noch nicht fertig....

Inzwischen ein paar Eindrücke aus Sneek:

 Der Hafen der Urlaubsunterkunft

 Die Drehbrücke von Oppenhuizen

 
Pfingsmontag ist 'Elfstedentocht' mit dem Fahrrad. Vergleichbar mit einem Solw-up, aber über 230 Km.


 

 Familienspaziergang in Sneek

 

Am Freitag ist es endlch soweit : Die Tijdloos kommt zu Wasser !!

 

Rollout !!  Der Herr links , übrigens ist auch ein Kunde. Sein Boot wurde letztes Jahr neu gestrichen. Ach ja, auch ein Schweizer ...




Jetzt ist das Schiff wieder wo es hingehört, im Wasser. Der abgebildete Herr ist Herr H. Popma, der Werftbesitzer.



Jetzt sind wir über das Wochenende beschäftigt: Putzen.....
Ich habe ein schlechtes Gewissen Kathrin gegenüber, immer trifft es sie beim Putzen und wir werden nicht mehr viel fahren können...

Wir wohnen jetzt in einem Feriendorf, wunderschön gelegen und ruhig:


Abendstimmung im Recreactiecentrum de Potten

 

Koop een boot en werk je dood !!!!!

Dies ist ein holländisches Sprichwort: Kaufe ein Boot und arbeite dich zutode..


Leider war noch viel zu tun an unserer Tijdloos. Zu allem Überfluss habe ich noch einen Fehler gemacht.
Ich habe am Montag, als das Boot fertig war, Trinkwasser gebunkert. Ohne mein Hirn vorgängig in Gang zu setzen habe ich die Trinkwasserpumpe angeworfen um auch den Boiler zu füllen. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass der Boiler irgendwie nicht voll wurde und habe mit Schrecken festgestellt dass ich vergessen hatte, die Wasserhäne in Küche und Bad zuerst zuzuschrauben. Diese werden nämlich während dem Winterlager aufgedreht. Als Folge dieser Unachtsamkeit lief das Wasser in die Bilge und in den Schmutzwassertank. Das bedeutete nochmals Wasser aus dem Schiff lenzen... Im Zuge dieser Arbeiten haben wir festgestellt, dass während dem Winter noch ein Rohr geplatzt ist.
Der langen Rede kurzer Sinn: Fahren wäre erst am Mittwoch möglich. Zudem leiden Kathrin und Timeli unter der grossen Hitze sodass wir beschlossen, die 3 Fahrtage sausen zu lassen und uns in die Hügel des Schwarzwaldes an die Kühle zu verziehen...

Jetzt sind wir also im Schwarzwald in einem Hotel bei erträglichen Temperaturen und vergnügen uns mit Waldspaziergängen und Swimming Pool..



So sieht es bei uns momentan aus !! Nix von Wasser und Schiff...

 

Inzwischen sind wir wieder zuhause und planen die nächste Reise; im August eine Holland - Rundfahrt!!

 

 

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Wir sind wieder unterwegs !!
Am 12. August reisen wir nach Oppenhuijzen und übernehmen mein neu gestrichenes Schiff 'Tijdloos'.
Mit wir meine ich vorerst meinen Freund Wädu und mich selbst, Kathrin stösst später dazu. 

Wir hoffen auf allzeit eine handbreit Wasser unter dem Kiel !! (Momentan nicht selbstverständlich..)

 

 

Endlich wieder mal in Friesland !!  Wir sind gut angekommen und das Wetter scheint es gut zu meinen.

Auf jeden Fall habe wir unser Schiff wunderschön wiedergefunden :

Wir haben schon wieder jemanden kennengelernt.  Sie haben eine alten (wirklich alten) Schlepper gekauft  und wollen ihn fahrbar machen. Na ja, dieses Jahr ist noch nichts mit fahren...

 

Montag, 13. August.

Vor das Vergnügen hat der Hergott ... die Arbeit gesetzt!!

Unglaublich, heute morgen kurz vor der Abfahrt ist die Toilettenpumpe ausgestiegen !!!
Wer liebt nicht ohne Frühstück die Toilette auseinanderzunehmen ??
Na ja, um 11 Uhr sind wir losgefahren. Das Wetter ist warm, der Himmel bedeckt.

 

Heute führte die Fahrt nach Ossenzijl, über das Tjeukemeer.

Sieht recht gross aus, der See, nicht wahr?

 

 

Dieses Bild ist extra mit der neu geschliffenen Luke aufgenommen. Sieht diese nicht toll aus??



Heute führt der Weg nach Blokzijl. Die Fahrt duch die Kanäle ist wunderschön. Einige Eindrücke aus der Provink Overijssel:

 













 

Viele Häuser sind noch mit Reed bedeckt und das wird auch heute noch gemacht.
Was mich jedoch viel mehr erstaunt hat, war dieser Vogel :

 

Es gibt in der Umgebung ca. 10 Storchennester...




Das Mittagessen wurde gediegen in einem Restaurant am Kanal kredenzt!!

 

Ketelhaven, ein wunderschöner Hafen aber kein Dorf in der Nähe..


Die Reise nach Ketelhaven war ereignislos. Der Hafen ist sehr schön, superneu und in jeder Hinsicht perfekt. ausser einer...   es ist ein Hafen und sonst nichts ..




 




Morgenstimmung im Hafen Ketelhaven


Am nächsten Morgen (16. August) sind wir weitergefahren. Über die Hoge Vaart gegen Harderwijk. Ich habe die Hoge Vaahrt bewusst gewählt, weil ich die andere Route über die Randermeere schon kenne. Es hat sich rentiert. Wir sind (beinahe) die einzige Jacht auf dieser Route gewesen. Im Übrigen noch ein spezieller Leckerbissen: Wir sind ganze 4 Meter unter Meereshöhe gewesen !! Zuerst 5 Meter nach Unten geschleust und am Ende wieder 5 Meter nach Oben!!   Das gibt es nur in Holland, sonst nirgendwo auf der Welt:


So einsam fährt man in der Hochsaison auf der Hogen Vaart.


Auch der Bison geniesst den Sommer.

Hier noch der Beweis für die 5 Meter:

Endlich in Harderwijk haben wir in 3 verschiedenen Häfen einen Liegeplatz gesucht.. und keinen gefunden. Das ist das erste Mal in Holland dass mir das passierte. Schlussendlich haben wir noch einen Platz etwas ausserhalb erhalten, der sich in Nachhinein als Ideal erwiesen hat. Nahe bei dem Hafengebäude und mit dem Velo nur 5 Minuten vom Zentrum. Hier bleiben wir mal eine Weile..

Harderwijk ist sehr schön. Allerdings ist es voll Touristen, vor Allem Holländer, hier ist das grosse Dolfinarium und ganz Holland will die armen Delfine bewundern.

Aber der Fischmarkt ist sehr schön:



Dieses seltene Bild möchte ich nicht vorenthalten: Ob das eine Röntgenaufnahme ist die zeigt, was Wädu im Herzen trägt??

Heute habe ich mir neue Festmacher gegönnt. Die rohe Schot wurde von uns fertiggestellt und das Auge hineingespleisst:

Hier noch eine Abendstimmung in Harderwijk:

Gestern sind wir weitergefahren nach Huizen. Schön nach Bojen im Fahrwasser. Über Huizen steht im Hafenführer: Der Gemeindehafen liegt nicht weit vom kleinen Dorf, in dessen Zentrum man Kneipen und Läden findet.
Ja, pustekuchen... die ganze Gemeinde ist wie ausgestorben und es läuft nichts...
Leider ist daher Huizen für Fahrensleute nicht unbedingt zu empfehlen. Wir haben den heutigen Tag genutzt um Lebensmittel zu tanken und sonstige internen Dienste zu erledigen. Am Eingang des Hafens findet man übrigens die berühmte Butten - Werft:

Hier noch ein Bild der Tijdloos im Hafen von Huizen:



Ein Nachtrag zu Huizen: Eines ist sehr gut hier, das Restaurant 'De Haven van Huizen'...
Im Übrigen hier noch ein Leckerbissen:


Eine schöne Fahrt über das glatte Markermeer und die Ij führte uns nach Amsterdam in den Sixhafen.

Dieser Hafen ist nicht mehr wiederzuerkennen. Neue Stege, neues Sanitärgebäude und alles bestens organisiert. Wir haben einen super - Liegeplatz erhalten. Jetzt kanns losgehen: Amsterdam, wir kommen !!

Spaziergang durch die Grachten

Wenn der Skiper pfeift fühlt er sich wohl...  (Bei Riny im Olafspoort)

Noch eine Lebensweisheit :


Ein Spaziergang in Amsterdam in der Hochsaison ist wie ein Probeliegen in der Heringsdose ..



Wädu macht es trotzdem Spass mit dem Zappy :



Heute Abend haben wir ein Treffen mir Jean-Marc und seiner Gattin. Wir zeigen ihnen das Schiff und nachher essen wir zusammen.
Wädu hat sich als Apéro-Künstler geoutet :


Hier unsere Gäste Ursi und Jean-Marc beim Besuch des Schiffs :



Wir haben einen wirklich tollen Abend zusammen verbracht. Danke nochmals, Ursi und Jean-Marc!!




Wir verabschieden uns von Amsterdam mit dieser Foto vom ehemaligen Shell-Tower. Leider weiss ich die heutige Bezeichnung nicht.
Morgen geht die Reise weiter nach Alkmaar.

Die Reise war abwechslungsreich, Sonne und Regen im Dauerstreit. Leider ziemlich kalt...
Die übliche Praxis hat sich auch wieder eingestellt: Kommt eine Schleuse, kommt auch der Regen..


Nachdem eine Brücke ausserplanmässig gesperrt war, sind wir über einen kleinen Umweg doch planmässig in Alkmaar gelandet.

Hier noch ein Nachtrag auf vielseitigen Wunsch:
Ein Bild der Bar von Riny, in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert in der unter anderem über 60 Genevre Arten und über 60 Liköre im Ausschrank stehen:


In Alkmaar steht neben der berühmten Sint-Laurentiuskirk

noch ein anderes, wunderschönes Gebäude, ich kenne kein Hafenbüro das sich mit diesem vergleichen kann:

Auch der Sipper findet : La vita e bella !!


Am Abend haben wir das Restaurant Bali besucht. Indonsische Leckereien bis zum Abwinken..

Die Abfahrt von Alkmaar am morgen. Alles drängt sich durch die Brücke, die nur 2x geöffnet wird. Alle biegen Richtung Amsterdam, wir sind die Einzgen, die nordwärds ziehen.


Die Eisenbahnbrücke ist leider ein paar Centimeter zu tief. sie muss für uns angehoben werden.


Nach kurzer Fahrt sind wir bestens in Kolhorn angekommen. Hier die Tijdloos im Hafen. (Das einzige Schiff weit und breit..)


Rückblick nach Alkmaar : Diese beiden Herren sind keine Pétanque-Künstler, sonder Käsehändler..



Da hat doch jemand eine neue Lesebrille gekauft; wer ist das bloss?


Nur damit es keine Missverständnisse gibt:  Auch er macht ab und zu die harte Arbeit !!
4 wadi

 

 

 


Kolhorn hat auch sein eigenes (sehr gutes) Bier:



Das Dorf Kolhorn duckt sich förmlich hinter den Deich ... Schliesslich sind wir hier ja wieder 4 m unter dem Meeresspiegel!!

Die Reise in der Den Oeverschen Fahrt ist ziemlich einsam, natur pur wohin man schaut.


In Den Oever haben wir Gäste: Lisbeth und Benny essen mit uns eine leckere Fischplatte.

Und zum Abschluss einen feinen 'Café verkehrt'

Danke Lisbeth und Benny, bis zu meiner nächsten Reise in den Niederlanden !!
4 over2Am Morgen, 29. August früh verlassen wir Den Oever und reisen über das Ijsselmeer nach Makkum.

Morgenstimmung in Den Oever

Unterwegs haben wir gemerkt, dass wir ungebeten Gäste beherbergen. Nicht ein paar, sondern Hunderttausende vom Mücken bedecken das ganze Schiff!!


Was für eine Sauerei bis wir die wieder los sind !!

Wir hatten wieder Glück. Bei wunderbarem Wetter und ruhiger See war die Fahrt über das Ijsselmeer sehr schön.


Makkum ist ein sehr schöner alter Ort. Hier ein paar Eindrücke:







Die Durchfahrt durch Makkum kostet 5€ die auf 'old fashion way' eingezogen werden:

Der 'Klonkken' als Geldsack...

Nach der Durchfahrt durch Sneek sind wir wieder in Oppenhuizen gelandet. Hier das Wahrzeichen von Sneek:




Weil wir noch kleine Reperaturen machen müssen sind wir in die Werft gefahren.

Wir bleiben bis zum Crew-wechsel am Montag in der Werft und geniessen das Gastrecht bei Here Popma.
Heute haben wir einen Ausflug nach Weener gemacht. Dort ist Hafenfest, das Bedeutet Flohmarkt und Treffen von alten Bekannten:



Elke und


Dieter mit dem glatzköpfigen Skipper...
Es ist halt wie es an sochen Ereignissen ist, Jubel und Trubel.

Einen Leckerbissen möcht ich noch erwähnen: Die Schauspielerin Lilo Pulver hatte einen Freund der sein Boot auf ihren Namen taufte. Das ist laaange her und das Schiff war eine Swisscraft. Dieses schöne Boot ist wieder auferstanden und hat nun den Heimathafen Weener:



Mit diesem Link können sie die folgende Fahrt auf der Karte verfolgen 

 

Wir fahren via Lauwersoog und werden 2 Tage auf die Insel Schiermonnigkoog gehen. Wir sind beide, Katharina und ich, noch die dagewesen.

Endlich sind sie angekommen: Kathrin und Timeli


Timeli fühlt sich sofort heimisch :


Ein letzter Blick auf Oppenhuizen

Die Schleuse auf dem Sneekermeer

Die Zufahrt nach Leewarden hat seit dem letzen Mal geändert. Von Osten kommt man nicht mehr in die Stadt. Man muss die City komplett umfahren. Aber der Kirchturm ist noch immer dem Turm von Pisa nachgeahmt ..




Hier findet momentan ein Ereignis der spezielle Art statt: SUP 11-City nenn sich das.
Hier ein Eindruck davon :

Stand - up Padding, aber nicht wie bei uns !! Hier ist es ein Wettkampf von Leewarden über Sloten, Workum, Franeker und Dokkum zurück nach Leewarden. Wer das nachmisst, kommt auf in etwa 200 Km. Für diese Strecke werden 5 Tage gebraucht. Abschluss ist am nächsten Sonntag mit einem Weltrekordversuch von über 1'000 Paddler.

Zur Abwechslung am Morgen mal Regen. Nur damit wir nicht übermütig werden...
Die Fahrt nach Burgum ist kurz aber schön. Unterwegs passieren wir ein Villenviertel :

Dies ist beileibe nicht die einzige wunderschöne Villa.


Burgum ist klein aber herzig. Hier ein Bild aus dem Innern einer Beiz:

Der Weg morgen nach Dokkum ist etwas länger und ich bin gespannt was wir dort antreffen werden. Momentan ist ein viertägiges Fest im Gange, die Admiralitätstage..


Wir haben einen der letzten Liegeplätze ergattert. Wie meistens habe ich wieder Glück..


Wunderschön im Zentrum des Geschehens!!

Dokkum hat sich herausgeputzt. Jede Menge Fahnen und vor Allem: Jede Menge wunderschöner Segler!!



Aber auch die Motorboote lassen sich sehen:

Da ist der Skipper happy...

Gerne würde ich eine Photo von Kathrin beifügen, aber sie ist erkältet und wehrt sich mit Händen und Füssen...
Aber dafür hier ein Trösterli: Timeli mit einer seiner vielen Bekanntschaften:

Das Abendprogramm lasse ich weg, das gibt keine guten Foto's....
Dafür hier noch ein Eindruck von Dokkum's Kanälen:

Wieder ein wunderschöner Schlag durch einsame Kanäle. Was mit auffällt: Immer beim Dorf- oder Stadtausgang findet man die schönsten Häuser an den Kanälen ..


Lauwersoog ist ein typischer Seehafen. Alles ist grösser, man riecht Algen, Teer und Fische. Es gibt einen Meer- und einen Seehafen:
Dies ist der Meerhafen (Schwytzerdüütsch See)

und dies der Seehafen (Demzufolge CH-Düütsch Meer)

Wir haben heute morgen noch einen Museumshafen entdeckt. Aber weil wir heute nach Schiermonnikoog gefahren sind berichten wir darüber erst am Mittwoch. Jetzt gilt es erst die Wattinsel zu entdecken...

Nach dreiviertelstündiger Überfahrt mit der Fähre sind wir auf der Wattinsel Schiermonnikoog. Die Insel ist sehr klein. Sie hat früher einem deutschen Grafen gehört, nun ist sie holländisch und öffentlich.

Einge Impressionen:








Leider haben wir keine Robben gesehen, aber dafür wilde Fasane, Kaninchen u.s.w.




Timeli wurde ganz speziell beehrt; der Kellner gab ihm auch ein 'amuse-bouche'...


Hier stehen Kathrin und Timeli unter dem Unterkiefer des letzten in der Ijsee erlegten Blauwals. Dieser 30-Meter Koloss wurde 1950 gefangen.


Hier noch ein  paar interessante Informationen über das Watt im allgemeinen und Schiermonnikoog im besonderen:

- Ebbe und Flut bewegen jeden Tag 300 Millionen Kubikmeter Wasser durch das Watt
- Seehunde fressen pro Tag ca. 10 Kg. Fisch
- Der westlichste Punkt von Schiermonnikoog wurde vom 13. Jahrhundert bis heute um 6 Kilometer nach Osten verschoben

Wir sind bei Sturm
zurück nach Lauwersoog gefahren, zu Glück mit der Fähre..
dann haben wir den Museumshafen besucht und wunderbar gegessen, Fisch natürlich. Hier einige Bilder vom Museumshafen:
Eine alte Seemiene

Diese Deko-Kammer wurde verwendet um Taucher bei einem Deko-Unfall zu behandeln.


Und einmal mehr wuderschöne alte Boote.


Die Fahrt nach Zoutkamp war anfangs recht unangenehm, diesiges Wetter und keine Sicht. Man konnte nur nach Bojen fahren.


Wir sind trotzdem sicher im Hafen von Zoutkamp gelandet.

Ein Blick in das Fischermuseum:

Das Dorf ist klein, aber die Gegend schön.


Was man mit Phantasie aus einer Regenrinne machen kann:




Groningen, die Universitätsstadt schlechthin.
Wir haben wieder einmal richtig nette Schweizer kennengelernt. Ursula und Richard aus Gersau. Sie fahren schon viel länger, meistens in Holland. Ihr Boot hat Richard perfektioniert. Und .. er hat auch den Geschmack aller richtigen Fahrensleute.. es ist
eine Vlet !!

Groningen ist sehr schön, aber wir haben nicht viele Fotos gemacht. Hier die schönsten:

Noch eine Lebensweisheit zum beherzigen :
'Was die Zeit nicht löst ist kein Problem' 

Hier sind wir 4 Boote aus der Schweiz. Immer wieder treffen wir auf Kollegen aus der Umgebung.

Morgen kommt die zweitletzte Etappe nach Appingendam. Die Reise geht langsam zu Ende..


Geri winkt uns zum Abschied von Groninen. Wir haben uns sehr gefreut, einanden wiederzusehen.

 Der letzte Zwischenstopp von Weener ist in Appingendam. Dieser Ort ist schöner als Delfzij.
Zwischen Groningen und Appingendam

Ein schöner Platz im Hafen.

Wir haben es wieder mal auf ein Fest getroffen: Das Papierfest, das  schon beinahe seit hundert Jahren gefeiert wird. Die Hintergründe sind uns leider nicht bekannt.

Der Tamburmajor in seiner ganzen Pracht

Die berühmten hängenden Küchen von Appingendam


Viel Betrieb an der Ems - Schleuse in Delfzij


Wir sind bei ruhigem Wetter über den Dollard die Ems hinauf nach Weener gefahren. Nach einem gekonnten Anlegemanöver gegen die Flut sind wir im Winterhafen angekommen.


Die Tijdloos wartet im Hafen von Weener auf einen trockenen Hallenplatz zum überwintern.

Dies ist mein letzte Eintrag für diese Reise. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich durch meine Einträge gearbeitet haben.
Sehr schön wäre ein Feedback, Anregung, Kritik oder Lob würde sehr gerne im Gästebuch angenommen....
                           
                                       
Die Emsbrücke bei Leer lässt einen Frachter Richtung See passieren

Weener, 18. Sept. 2018